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UBS von britischer Finanzaufsicht FCA gebüsst

Die Grossbank wurde in Grossbritannien wegen Verstössen gegen Standards meldepflichtiger Transaktionen mit einer Busse belegt.

(AWP) Die UBS (UBSG 11.535 0.13%) wurde in Grossbritannien von der Finanzaufsicht Financial Conduct Authority (FCA) wegen Verstössen gegen Standards der Transaktionsberichterstattung mit einer Busse von 27,6 Mio. britischen Pfund belegt. Das entspricht umgerechnet rund 36,6 Mio. Fr. Damit werden Mängel in der Dokumentation von rund 135,8 Mio. Bank-Transaktionen im Zeitraum November 2007 bis Mai 2017 geahndet, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

Die UBS habe in Bezug auf 86,67 Mio. meldepflichtiger Transaktionen keine kompletten und akkuraten Informationen liefern können, so die Behörde. Fehlerhafte Meldungen seien bei 49,1 Mio. Transaktionen erfolgt, die nicht meldepflichtig waren. Zudem habe die Bank keine angemessene Sorgfalt in Bezug auf ihre Transaktionsmeldungen walten lassen.

Die UBS habe der Beilegung des Falles zugestimmt, wodurch sich die Busse vom ursprünglichen Betrag von 39,4 Mio. Pfund um 30% verringert habe.

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