Unternehmen / Finanz

UBS will angeblich das Investmentbanking stärken

Die Schweizer Grossbank will gemäss Medienberichten in den kommenden Jahren mit in den Bereichen Börsengängen sowie Fusionen wachsen.

(AWP) Die Grossbank UBS (UBSG 15.065 0.43%) will in den kommenden Jahren laut einem Bericht von Bloomberg mit ihrer Investmentbank wachsen. So solle das Geschäft mit Unternehmensfusionen und IPO-Beratung in den kommenden Jahren ausgebaut werden, um den branchenweiten Gegenwind im Handelsgeschäft zu kompensieren, schreibt die Nachrichtenagentur am Freitag unter Berufung auf «mit der Sache vertraute Personen».

Insgesamt solle der Ertrag der Investmentbank in den kommenden drei bis vier Jahren um mehrere 100 Mio. Fr. jährlich gesteigert werden, so Bloomberg. Im Aktienhandel, wo sich europäische Konkurrenten zurückzögen, wolle die UBS Marktanteile gewinnen. Allerdings würden die Margen in diesem Geschäft von einer niedrigen Volatilität und von steigenden regulatorischen Anforderungen gedrückt.

Die Überprüfung des Geschäftsplans für die Investmentbank finde im Rahmen der regelmässigen Bewertung der Geschäftsaktivitäten durch die Aufsichtsgremien statt, heisst es weiter. Dabei solle der «breitere Fokus» der Bank unverändert bleiben und auch an den Zuweisungen von risikogewichtetem Kapital dürfte sich nichts ändern. Ein Sprecher der UBS bestätigte gegenüber Bloomberg lediglich, dass die Bank ihre Geschäfte «jährlich mit dem Verwaltungsrat überprüft».

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