Unternehmen / Finanz

UBS will Investment Banking in China aufstocken

Die Grossbank will die Mitarbeiterzahl in China von gegenwärtig rund 400 in den kommenden Jahren verdoppeln.

(Reuters) Die Schweizer Grossbank UBS (UBSG 12.16 -4.14%) will die Mitarbeiterzahl in ihrem chinesischen Wertpapiergeschäft deutlich aufstocken. Der Bestand von gegenwärtig rund 400 Mitarbeitern im dortigen Gemeinschaftsunternehmen solle in den kommenden drei bis vier Jahren verdoppelt werden, sagte Manager David Chin am Dienstag vor Journalisten. «Insgesamt ist unser Plan, im chinesischen Vorort-Geschäft stetig zu wachsen, aber wir werden nicht einfach nur bezüglich Grösse konkurrieren», sagte Chin, der den Bereich Global Banking in der Region Asien Pazifik leitet.

Im vergangenen Jahr wurde die UBS das erste ausländische Institut, das von den Behörden grünes Licht erhielt, einen Mehrheitsanteil von 51% an einem Wertpapiergeschäft in dem Land zu übernehmen. Das Joint Venture bietet unter anderem Aktien- und Anleihe-Emissionen und Finanzberatung an. Die Expansionspläne der Bank kommen zu einem Zeitpunkt, da China seine Finanzmärkte für Ausländer öffnet. Dies hat zu einer erhöhten Nachfrage nach lokalen Wertpapier- und Transaktions-Dienstleistungen geführt.