Unternehmen / Schweiz

AMS nimmt zweiten Anlauf für Osram-Kauf

Analyse | Der Chiphersteller legt ein Angebot für den Lichtkonzern vor. Die Finanzierung ist gesichert, der Markt reagiert skeptisch.

AMS will für 4,2 Mrd. € den deutschen Lichtkonzern Osram übernehmen. «Dadurch soll ein weltweit führender Anbieter von Sensoriklösungen und Photonik entstehen», sagt Alexander Everke, CEO von AMS an einer Telefonkonferenz. Bereits vor einigen Wochen hatte der österreichische Chiphersteller, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, mit dieser Übernahme geliebäugelt, seine Offerte aber wieder zurückgezogen. Im Gegensatz zu heute war die Finanzierung damals noch nicht gesichert.

Der Aktienmarkt ist dem Angebot skeptisch gegenübergestellt. Die AMS-Valoren verloren am Montagvormittag vorübergehend mehr als 10% und notieren am frühen Nachmittag -8,5%. Die in Deutschland kotierten Osram-Titel (MDax) handeln zwar deutlich im Plus, sind aber noch gut 10% von den angebotenen 38.50 € pro Aktie entfernt.

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