Unternehmen / Schweiz

Überschaubares Risiko in Schwellenländern

Wechselkursschwankungen in Brasilien, Argentinien und der Türkei wirken sich auf Schweizer Gesellschaften aus – auch positiv.

Die Währungen wichtiger Schwellenländer haben dieses Jahr zum Teil dramatisch an Wert verloren. Das geht nicht spurlos an global aktiven Schweizer Unternehmen vorbei. Das zeigt sich beispielhaft an Dufry. Die schwächere Währung in Brasilien wird auch im dritten Quartal auf dem Ergebnis des Reisedetailhändlers lasten. Da in dessen lokalen Läden hauptsächlich Einheimische einkaufen, leidet die Nachfrage unter der sinkenden Kaufkraft. Bereits im zweiten Quartal schrumpfte der Umsatz in der Region Lateinamerika, wo Dufry umgerechnet jeden fünften Franken erwirtschaftet.

Nicht nur der brasilianische Real stand in den letzten Monaten unter Druck. Auch andere Schwellenländerwährungen haben markant an Wert verloren: Der Peso in Argentinien ist in Dollar noch halb so viel Wert wie Anfang Jahr und die türkische Lira hat gegenüber der US-Währung rund 35% eingebüsst. Die Wirtschaft leidet insbesondere unter dem hohen Kapitalabfluss (vgl. Abwertungsdruck).

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