Unternehmen / Finanz

Ungewissheit für UBS hält an

Das Urteil gegen die Grossbank im Steuerstreit mit Frankreich ist überraschend verschoben worden. Grund dafür ist die Krankheit eines Richters.

Ein Berufungsgericht in Paris hat die für gestern Montag angesetzte Urteilsverkündung im Steuerstreit überraschend verschoben. Grund ist die Erkrankung eines der drei Richter, die den Prozess am Appellationsgericht führen. Der neue Termin ist für den 13. Dezember angesetzt.

Einen Ersatz zu bestimmen wäre rechtlich zwar möglich gewesen. Das hätte laut Juristen aber möglicherweise zur Wiederholung gewisser Anhörungen geführt, damit das neu zusammengesetzte Richtergremium bei der Urteilsfindung auf demselben Stand ist.

Unveränderte Ausgangslage

An der Ausgangslage ändert sich für UBS durch die Verschiebung freilich nichts. Die Staatsanwaltschaft wirft der Grossbank rechtswidrige Anwerbung von in Frankreich ansässigen Kunden sowie Geldwäscherei von Ertrag aus Steuerbetrug vor. Reiche Kunden sollen gezielt bei Anlässen davon überzeugt worden sein, nicht deklarierte Konten in der Schweiz zu eröffnen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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