Märkte

Ungleichheit treibt die USA auf die Strasse

Das ökonomische Gefälle zwischen Afroamerikanern und Weissen ist enorm. In den vergangenen Dekaden hat sich die Situation sogar verschlechtert.

Das Ziel ist noch nicht erreicht. Auch mehr als zwei Wochen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd strömen Tausende Menschen Tag für Tag auf die Strassen von Amerika. Ob in New York, Los Angeles oder Washington D.C. – «Black Lives Matter», lautet das Motto. Die Demonstranten fordern Reformen, vor allem bei der Polizei und der Justiz. Das ist aber nicht alles.

«Es geht nicht nur um den Mord an George Floyd und Breonna Taylor und wie sie alle heissen», sagt Linwood Tauheed, Wirtschaftsprofessor der University of Missouri-Kansas City. «Es geht auch um die aufgestaute Unzufriedenheit darüber, wie das Land und die amerikanische Wirtschaft all die behandeln, die schwarz und braun sind.» Denn von Gleichheit gibt es im Land der unbegrenzten Möglichkeiten keine Spur. Das zeigt die Statistik.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare