Unternehmen / Finanz

UniCredit schlägt Reformen vor

UniCredit-Chef Jean-Pierre Mustier lässt seinen Ankündigungen Taten folgen.

(Reuters) Der seit gut einem Jahr amtierende Unicredit-Chef Jean-Pierre Mustier lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und reformiert die Bank. Vorzugsaktien werden mit Stammaktien zusammengelegt, die Begrenzung der Stimmrechte abgeschafft und das Verfahren für die Nominierung von Verwaltungsräten geändert, wie das Institut mitteilte. Damit passe sich das italienische Geldhaus den internationalen Gepflogenheiten an.

Beim zwangsweisen Tausch der Vorzugsaktien sollen die Besitzer je Anteilsschein 3,82 Stammaktien sowie 27,25 € in bar erhalten. Gemessen am Schlusskurs vom Donnerstag entspricht dies rund 95 € je Papier. Der Kurs der Vorzugsaktien schoss daraufhin am Freitag um knapp 37 % auf 92,95 € in die Höhe. Sie waren damit so teuer wie zuletzt vor mehr als fünf Jahren. Die Stammaktien legten 1,1% auf 18,02 € zu. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?