Unternehmen / Energie

Unmut bei Kleinaktionären an Alpiq-Generalversammlung

Die geplante Dekotierung des Stromkonzerns sorgt für Ärger. CEO und VR-Präsident Jens Alder hat sich noch keine Meinung dazu gebildet.

Der Andrang war gross an der gestrigen Generalversammlung von Alpiq. 142 Aktionäre kamen persönlich nach Olten. Das ist für den Stromkonzern sehr viel. Denn von seinen Aktien gehören gerade mal 12% Publikumsaktionären. Doch bei vielen von ihnen herrscht Unmut, weil der Stromkonzern dekotiert werden soll.

Ein Kleinaktionär drückte es wie folgt aus: «Jetzt, wo alles schön restrukturiert ist, und wir den Kursabschwung der letzten Jahre mitgemacht haben, sollen uns die Aktien weggenommen werden.» Ein anderer sprach von einem «Hinauswerfen der Kleinaktionäre» zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktie an ihrem Tiefpunkt steht. Und ein Dritter bezeichnete das Vorgehen als «höchst unanständig» und sprach von einem «Verarschen des Kleinaktionärs».

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