Unternehmen / Industrie

Unternehmen spüren Kosten in Osteuropa

Die Arbeitskosten in Osteuropa steigen rasant. Für Schweizer Unternehmen ist die Region dennoch interessant – auch als Wachstumsmarkt.

Schweizer Produktionsstätten kosten im Schnitt rund 37% mehr als ausländische. Zu diesem Schluss kommt der Swiss Manufacturing Survey des Instituts für Technologiemanagement der Universität St. Gallen. Die Studie stützt sich auf eine Umfrage unter 247 Unternehmen. Auch wenn die Aussage für sich allein genommen gar pauschal sein mag, zeigt sie doch einen zentralen Grund, warum Schweizer Unternehmen den Weg ins Ausland suchen.

Im Fokus vieler Unternehmen ist seit einigen Jahren Osteuropa, allen voran Polen, Tschechien und Ungarn. Aber auch Rumänien und Bulgarien erfreuen sich als Unternehmensstandorte einer wachsenden Beliebtheit. Weitere Gründe für die Auslagerung von Produktionskapazitäten sind der starke Franken, akzentuiert seit 2015, der Aufbau neuer Märkte sowie die Suche nach mehr Kundennähe. Das gilt etwa für grosse Schweizer Industrieunternehmen wie LafargeHolcim oder Sika, aber auch für Forbo. Sie verschieben nicht Arbeitsplätze, sondern bauen neue Kapazitäten auf.

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