Unternehmen / Finanz

Unternehmen treiben digitale Identität voran

Der Bundesrat hat einen Gesetzesentwurf für die digitale ID vorgelegt. Neun Gesellschaften arbeiten an einem neuen Standard.

Kaum je sieht man so viele Chefs grosser Schweizer Unternehmen dicht an dicht gedrängt sitzen wie am Dienstag im Zürcher «Au Premier». Die Botschaft der neun Chefs: Wir wollen die Technologie für den neuen digitalen Schweizer Ausweis stellen. Vor einer Woche hat der Bundesrat einen Gesetzesentwurf für die digitale ID vorgelegt, spätestens 2020 soll das Gesetz stehen. Die Unternehmen bringen sich jetzt in Stellung, um den technischen Standard zu setzen.

Ihr Ziel: Die Kunden sollen bald nur noch über die sogenannte SwissID sich einloggen, einkaufen, anlegen, Verträge abschliessen, in ferner Zukunft ihre Steuererklärung machen oder abstimmen. Einfach, sicher, kostenlos soll es sein. Vor allem die Sicherheit halten die Chefs hoch. «Die Hoheit der Daten bleibt bei den Nutzern», sagte Lukas Gähwiler, Präsident der UBS Schweiz. Die Daten würden keinesfalls weiterverkauft oder zu Werbezwecken ausgewertet, sagte SwissSign-CEO Markus Naef.

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