Unternehmen / Schweiz

Unterschiedliche Erfolge für die IPO an der SIX

Startraketen, Spätzünder oder Flops: Die IPO-Jahre 2020 und 2021 bieten von allem etwas.

Frisch kotierte Aktien entfalten meist eine eigene Dynamik, die nicht an die Marktlage gekoppelt ist. Das zeigen auch die ­Titel der vier Unternehmen, die 2020 und 2021 an die SIX gegangen sind. Drei der vier Börsengänge (IPO, Initial Public Offering) respektive Spin-offs dürfen als erfolgreich bezeichnet werden. In einem Fall wurden die Markterwartungen verfehlt. Den vier Neuzugängen gemeinsam ist, dass sie in einer angespannten Konjunkturphase ins Börsenleben getreten sind.

Ein Jahr Börsendasein hätte eigentlich ein Anlass zum Feiern sein sollen. Im Fall der Immobiliengesellschaft Ina Invest ist die Festlaune beschränkt. Die Aktien notieren hart­näckig unter dem Ausgabepreis: 16% beträgt die Differenz nach vierzehn Monaten noch, nachdem sich die Valoren nach soliden Halbjahreszahlen etwas gefangen haben. Ina Invest, die VR-Präsident Stefan Mächler als «echtes Langfristgame» sieht, wurde im Juni 2020 vom Baukonzern Implenia abgespalten.

Spätzünder V-Zug

Nur zwei Wochen später wurden die ­Titel des Haushaltgeräteherstellers V-Zug, eine Abspaltung von Metall Zug, erstmals gehandelt. Sie sind erst dieses Jahr in die Gänge gekommen. Nach dem Börsengang blieben sie lange unbeachtet. Doch im ersten Halbjahr 2021 hat für V-Zug alles gestimmt. Inzwischen notieren die Aktien mehr als 100% über dem Ausgabepreis. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?