Unternehmen / Schweiz

UPC hat laut Weko Eishockeyrechte missbraucht

Weil die Kabelnetzbetreiberin der Swisscom jahrelang die Übertragung von Eishockey verweigerte, muss sie eine Busse von 30 Mio. Fr. zahlen.

(AWP) Die UPC wird von der Wettbewerbskommission (Weko) zu einer Millionenbusse verdonnert. Der Grund: Sie liess die Swisscom bis vor Kurzem keine Eishockey-Spiele senden. Den Weko-Entscheid will die Kabelnetzbetreiberin aber nicht auf sich sitzen lassen.

Die Weko habe festgestellt, dass die UPC bei der Live-Übertragung der Schweizer Eishockeymeisterschaft im Bezahlfernsehen marktbeherrschend sei, schrieb die Weko am Dienstag in einer Mitteilung. Das alleine sei zwar noch kein Grund für die Rüge, betonte die Weko.

Die UPC habe allerdings diese marktbeherrschende Stellung missbraucht, indem sie der Swisscom bis Sommer 2020 jegliches Angebot für die Ausstrahlung von Live-Eishockey verweigert habe. Die UPC hatte sich die exklusiven Fernsehrechte für Spiele der Schweizer Eishockeymeisterschaft für die Jahre 2017 bis 2022 gesichert.

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