Unternehmen / Schweiz

UPC Schweiz mit tiefstem Umsatz seit neun Jahren

Die Kabelnetzbetreiberin hat aufgrund der Coronakrise kräftig an Umsatz eingebüsst. Wegen des Lockdowns haben die Verkäufe im April und Mai abgenommen.

(AWP) Die Talfahrt bei UPC ist auch im Frühling weitergegangen. Die grösste Kabelnetzbetreiberin der Schweiz erlitt im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von 8,6% auf noch 288,3 Mio. Fr.

Das ist das schlechteste Quartalsergebnis seit neun Jahren. Letztmals hatte UPC im dritten Quartal 2011 mit 283,6 Mio. Fr. weniger Umsatz erzielt. Damals hatte das Unternehmen noch den Beinamen Cablecom.

Grund für den jetzigen Rückgang sei die Coronakrise und der intensive Wettbewerb, erklärte UPC am Dienstag in einem Communiqué. Durch die Eindämmungsmassnahmen des Bundesrates hätten die Verkäufe wegen geschlossener Partnershops im April und Mai abgenommen. Mit den Lockerungen im Juni seien die Verkäufe dann wieder gestiegen, sogar über das Vorjahresniveau.

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