Unternehmen / Schweiz

Urs Schaeppi: «Brauchen rasch eine Lösung mit den Behörden»

Für den scheidenden Swisscom-CEO Urs Schaeppi muss das Telecomunternehmen digitaler werden. Die Aktien sieht er als attraktive Dividendentitel.

Die Ankündigung von Urs Schaeppis Ablösung an der Spitze von Swisscom hatte sich bereits länger abgezeichnet, dennoch kam sie überraschend. FuW hat mit dem Swisscom-Urgestein anlässlich der Bilanzmedienkonferenz in Zürich gesprochen. Unter dem neuen Chef Christoph Aeschlimann wird sich Swisscom mit Themen wie virtuelle Realität und Internet of Things auseinandersetzen müssen, ohne das Kerngeschäft zu vernachlässigen. Das beste Argument für Anleger bleibt laut Schaeppi aber die verlässliche Dividendenpolitik.

Herr Schaeppi, Sie verlassen nach über zwei Jahrzehnten das Unternehmen. Fällt Ihnen der Abschied schwer?
Swisscom ist Teil meines Lebens. Ich war 23 Jahre in ganz unterschiedlichen Funktionen im Unternehmen und konnte es mitprägen. Es war eine unglaublich spannende Zeit. Als ich eingestiegen bin, haben wir noch Telefone verkauft, und heute sind wir ein integrierter Kommunikationskonzern, der in Bereichen wie IT, Entertainment und künstliche Intelligenz tätig ist. Das Unternehmen hat sich sehr stark gewandelt, seit ich eingetreten bin.

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