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US-Arbeitslosenanträge so tief wie seit Pandemiebeginn nicht mehr

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinkt stark. Nur 376'000 Amerikaner haben einen Antrag auf staatliche Stütze gestellt.

(Reuters) Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist erneut auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Corona-Pandemie vor über einem Jahr gesunken. In der vergangenen Woche beantragten 376’000 Amerikaner die Stütze, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit Mitte März 2020, als die Pandemie auf die Konjunktur durchzuschlagen begann. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem etwas kräftigeren Rückgang auf 370’000 gerechnet, nachdem in der Woche zuvor noch 385’000 Erstanträge gezählt worden waren. Experten sehen allerdings erst bei Werten zwischen 200’000 und 250’000 eine Normalisierung am Arbeitsmarkt.

Die US-Wirtschaft hat im Mai wegen der Konjunkturerholung doppelt so viele neue Jobs geschaffen wie im Vormonat und dennoch die Erwartungen verfehlt. Es fehlen immer noch 7,6 Mio. Arbeitsplätze gemessen am Vor-Corona-Niveau.

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