Märkte / Makro

Der US-Arbeitsmarkt wächst langsamer

Im November wurden in den Vereinigten Staaten 155 000 Stellen geschaffen, das ist weniger als erwartet. Dennoch überwiegen die positiven Aspekte.

Der US-Arbeitsmarkt liefert keinen Grund zur Sorge. Die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten hat im November 155 000 Stellen geschaffen, wie das Statistikamt BLS am Freitag mitgeteilt hat. Damit hat der Arbeitsmarkt die Erwartungen der Analysten von 198 000 Arbeitsplätzen zwar verfehlt, und auch gegenüber dem Wert des Vormonats, der von 250 000 auf 237 000 ­revidiert wurde, ist das eine Verlangsamung. Das Stellenplus ist aber über die meisten Branchen breit abgestützt.

Beispielsweise betrug die Zunahme im Gesundheitswesen 26 000 Stellen. Stark war das Wachstum auch in der Logistik mit 25 400 und im Einzelhandel mit 18 200 Arbeitsplätzen. Aber auch das produzierende Gewerbe konnte überzeugen. Dort wurden 27 000 Stellen geschaffen, so viele wie seit April nicht mehr. Vom Handels­disput zwischen den USA und China gibt es dort kaum eine Spur.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare