Märkte / Makro

US-Arbeitsmarkt startet robust ins Frühjahr

Im April hat die US-Wirtschaft mit 263'000 neuen Stellen erneut deutlich mehr Jobs geschaffen als von Experten erwartet.

Gute Arbeitsmarktzahlen in den USA heizen Spekulationen an, dass die Notenbanker des Federal Reserve im Jahresverlauf ihre abwartende Haltung ablegen. Bis zuletzt hatten Anleger allerdings noch auf Zinssenkungen gewettet. Diese Erwartungen wurden durch trübere Umfragewerte bei Einkaufsmanagern vor allem in der Industrie und auch bei Dienstleistungen diese Woche nicht zerstreut.

Die Reaktion an den Finanzmärkten auf den Arbeitsmarktbericht blieb verhalten. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, stieg im April die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft um 263 000. Nach revidierten Zahlen lag das Plus im Vormonat bei 189 000. Der wichtigste Treiber waren erneut private Dienstleister (vor allem im Gesundheits- und im Sozialwesen), die 202 000 neue Jobs geschaffen haben. Schwach blieb die Industrie, die auf gerade einmal 4000 neue Stellen kam.

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