Märkte / Makro

Die US-Wirtschaft zwischen Manie und Rezession

Der Jobmarkt läuft heiss, dabei könnten Konjunktur und Inflation längst an Luft verlieren. In dieses Gemisch hinein will das Fed die Zinsen weiter stark erhöhen.

Die US-Wirtschaft sendet gemischte Signale. Am Arbeitsmarkt ist Expansion angesagt. Im Juni wurden in den Vereinigten Staaten 372’000 Stellen geschaffen. Erwartet wurden 268’000. Zwar lässt das Stellenwachstum damit im Vergleich zu den Vormonaten etwas nach, der US-Jobmarkt läuft nichts desto trotz weiter heiss.

Im privaten Sektor gibt es nun wieder so viele Stellen wie vor der Pandemie. Der öffentliche Bereich hinkt zwar noch etwas hinterher. Allgemein herrscht in den USA aber Personalmangel. Es gibt fast zweimal mehr offene Stellen als Jobsuchende.

Die Arbeitslosenquote verharrt mit 3,6% auf dem Stand des Vormonats und damit dem tiefsten Niveau seit den Sechzigerjahren. Auch die Beteiligungsquote will mit 62,2% (Vormonat 62,3%) nicht zunehmen und liegt damit immer noch unter dem Stand von vor der Pandemie.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?

Leser-Kommentare