Märkte / Makro

Arbeitslosigkeit bleibt noch lange hoch

In den USA entstehen weniger neue Stellen als erwartet. Die US-Notenbank Fed wird darauf kaum reagieren.

80 000 neue Arbeitsplätze sind in den USA ausserhalb der Landwirtschaft im vergangenen Monat geschaffen worden – nur 80 000. Denn die Ökonomen hatten mit 100 000 gerechnet. Zum vierten Mal in Folge enttäuscht damit der Arbeitsmarktbericht des Büros für Arbeitsstatistik. In den vergangenen Monaten diente noch eine gewisse saisonale Verzerrung der Makrodaten als Entschuldigung für die Arbeitsmarktschwäche. Diese Ausrede gilt nun nicht mehr. Auch die ärgsten Optimisten müssen einsehen: Viel mehr als ein sich Durchwursteln ist von der gelobten US-Wirtschaftsdynamik nicht übrig.

Die Arbeitslosenrate – sie steht im Moment unverändert bei 8,2% – wird wohl noch länger auf hohem Niveau verharren. Die grossen Hoffnungen, die der private Personaldienstleister ADP mit überraschend positiven Darstellung zum Arbeitsmarkt am Donnerstag geweckt hat, sind damit gewissermassen Makulatur. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?