Unternehmen / Ausland

US-Banken überflügeln CS und UBS

Die Pandemiekosten fallen bei den grossen US-Geldhäusern geringer aus. Das lässt den Gewinn sprudeln.

Gross war die Angst, dass Corona den Gewinn der US-Banken über die Quartale hinweg wegschmelzen würde. Das Gegenteil ist eingetreten, den US-Geldhäusern läuft es so gut wie nie. Und das auch dank den Vorkehrungen, die sie im vergangenen Jahr gegen die Auswirkungen der Pandemie getroffen hatten. Diese Woche haben die grossen US-Institute für das zweite Quartal sprudelnde Gewinne wie im ersten präsentiert, auch wenn einzelne operativ nicht glänzen.

Der Börse ist das egal. Ausnahmslos alle Aktien der grossen US-Geldhäuser haben in den letzten Monaten stark zugelegt und lassen die Schweizer Konkurrenz alt aussehen (vgl. Chart). Ein gemeinsamer Grund für die anhaltende Gewinnexplosion: Um pandemiebedingte Kreditausfälle abzufedern, hatten allein die vier grössten US-Institute im letzten Jahr 33 Mrd. $ zurückgestellt. Dank den von der US-Regierung gewährten enormen Finanzhilfen und Kreditaufschüben kam es aber zu viel weniger Ausfällen bei KMU und Privaten. Nun werden diese Rückstellungen allmählich aufgelöst. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?