Märkte / Makro

US-chinesische Beziehung unter Druck

Die Weltwirtschaft dürfte für die absehbare Zukunft von einem sich verschlechternden sino-amerikanischen Verhältnis bestimmt werden.

Noch Ende der vergangenen Woche hatte US-Präsident Donald Trump vom «guten Willen» gesprochen, der zur baldigen Lösung des mittlerweile über ein Jahr dauernden sino-amerikanischen Handelsstreit führen sollte. Trump liess wissen, dass er und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping bereits im November im Rahmen eines persönlichen Treffens ein Teilabkommen unterschreiben würden.

Allerdings überschlugen sich in den folgenden Tagen die Ereignisse. Nicht nur droht der Handelskrieg – wie der Internationale Währungsfonds Anfang Woche gewarnt hat – die Weltwirtschaft in eine Rezession zu stossen. Auch erscheint es angesichts der zunehmend komplex gewordenen bilateralen Beziehungen wenig wahrscheinlich, dass sich das Verhältnis der zwei weltweit grössten Volkswirtschaften bald normalisieren wird.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.