Unternehmen / Ausland

US-Einzelhändler werben um Latinos

Die Bevölkerung mit hispanischen Wurzeln wächst rasant. Davon wollen US-Supermarktketten profitieren.

Eine scheppernde Stimme preist die Aktionen des Tages an, in der Luft liegt der Duft von frisch gebratenem Fleisch, und Strassenhändler bieten Mangos, Papayas und Ananas feil – ein Spaziergang entlang der Roosevelt Avenue in Queens, New York, ist wie eine Reise durch Lateinamerika: Kolumbien, Ecuador, Peru und immer wieder Mexiko. Restaurants mit lokalen Spezialitäten wechseln sich ab mit Supermärkten wie Mi Tierra.

Ob frittierte Schweinehaut, von Hand zubereitete Tortillas oder die populären Fruchtgetränke der Marke Boing: Fast alles, was das lateinamerikanische Herz begehrt, stapelt sich in den Regalen der Filiale von Mi Tierra. Entsprechend beliebt sind die spezialisierten Supermärkte. Und das nicht nur bei Kunden. Denn die Aussichten für den Verkauf von Tortillas und Co. in den USA sind rosig. Die Latino-Kundschaft ist einer der wenigen Lichtblicke im tristen Alltag der US-Einzelhändler.

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