Märkte / Immobilien

US-Häusermarkt ist bereits im Aufschwung

Am Immobilienmarkt überschlagen sich die Ereignisse. Während sich die Zahl der Transaktionen halbiert, erreicht die Nachfrage schon wieder Vorkrisenniveau.

Derzeit gelten andere Regeln. Besonders am amerikanischen Häusermarkt. «Eine hohe Arbeitslosen­quote drückt normalerweise die Nachfrage nach Immobilien», sagt Veronica Clark, US-Ökonomin der Grossbank Citi. Derzeit beträgt die Arbeitslosenquote 14,7% – so hoch war sie zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch die Nachfrage nach Immobilien hat bereits wieder Vorkrisenniveau erreicht. Dies geht aus dem Homebuyer-Index des Immobilienmaklers Redfin hervor.

«Der amerikanische Immobilienmarkt erlebt einen V-förmigen Aufschwung», sagt Taylor Marr, Ökonom von Redfin. Laut Marr ist der Markt derzeit sogar ausserordentlich umkämpft. Bei vier von zehn Liegenschaften, die von Redfin gelistet wurden, gab es einen Bieterwettkampf. Der Aufschwung zeigt sich aber nicht nur im Geschäftsgang von Redfin. Auch die Nachfrage nach Hypotheken hat die Delle vom Frühjahr wettgemacht.

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