Märkte / Immobilien

US-Häusermarkt ist im Ungleichgewicht

In Seattle und San Francisco sinken die Häuserpreise. Ein Szenario wie in den Nullerjahren zeichnet sich aber nicht ab. Denn es gibt zwei grosse Unterschiede.

Es ist so gross wie elf Tennisfelder, befindet sich auf den Etagen 40 bis 43 und bietet eine atemberaubende Aussicht auf den Central Park sowie das Empire State Building und Downtown Manhattan. Die Rede ist vom teuersten Domizil in Amerika. Inklusive Steuern und Gebühren hat Kenneth Griffin – der Gründer des Hedge Fund Citadel – letzten Monat 239 958 219.15 $ für die exklusive Wohnung an 220 Central Park South gezahlt.

Mit einem Preis von 240 Mio. $ ist die Transaktion zwar eine Ausnahme; die zweitteuerste Immobilie der USA kostete vor fünf Jahren «nur» 137 Mio. $. Und dennoch ist sie Sinnbild für das, was im US-Immobilienmarkt schiefläuft. «In den vergangenen Jahren wurde nur wenig gebaut», sagt Daryl Fairweather, Chefökonomin des Immobilienmaklers Redfin. «Und das, was gebaut wurde, entstand im Luxussegment.»

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