Märkte / Immobilien

US-Häusermarkt wird zum Risikofaktor

Der Immobiliensektor war bisher einer der kräftigsten Antriebsmotoren der amerikanischen Wirtschaft. Doch jetzt bringen ihn die steigenden Zinsen ins Stottern.

Kaum eine andere Region Amerikas erlebt die Zyklen in der Immobilienbranche so intensiv wie Südkalifornien. Speziell in urbanen Zentren wie Los Angeles und San Diego haben die Preise in den vergangenen Jahren rasant angezogen und sind längst über den Zenit des letzten Booms gestiegen.

Doch nun zeigen sich erneut Risse im Fundament. Im September, dem Monat mit den aktuellsten Daten, ist die Zahl der verkauften Eigenheime in Südkalifornien im Vorjahresvergleich fast 20% gesunken. Das ist der grösste Rückgang seit annähernd acht Jahren, meldete der Researchdienst CoreLogic letzte Woche. An Dynamik verloren hat ebenso die Wertentwicklung. Kostete ein typisches Haus im August die Rekordsumme von 540 000 $, sind es inzwischen noch 520 000 $.

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