Märkte / Makro

Hohe US-Inflation verspricht nichts Gutes

Der Rohstoffpreisschock wegen des Ukrainekrieges verschärft die ohnehin starke Teuerung in Amerika. Die Notenbank könnte die Wirtschaft jetzt in eine Rezession stürzen.

Die Inflation in den USA lässt nicht nach. Die Jahresrate ist im März auf 8,5% gestiegen und ist damit so hoch wie seit 1981 nicht mehr. Ge­genüber dem Vormonat haben die Kon­sumentenpreise 1,2% zugenommen, so stark wie seit Monaten nicht mehr.

Gemäss dem US-Statistikbüro haben die Preise in fast allen Kategorien weiter angezogen. Den stärksten Schub spüren die Konsumenten bei den Preisen für Energie (+32% ggü. Vorjahr), insbesondere für Heizöl (+70,1%) und Benzin (+48%). Auch zum Vormonat zeigt sich eine signifikante Zunahme. Hier schlägt der Effekt der Sanktionen gegen Russland aufgrund des Ukrainekrieges zu Buche. Ebenso haben die Preise für Nahrungsmittel (+10%) weiter zugenommen.

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