Märkte / Makro

US-Inflation könnte bald 10% überschreiten

Die Teuerung ist im Februar auf ein neues Vierzigjahreshoch gestiegen. Dabei ist der Preisschock des Ukrainekrieges darin noch gar nicht enthalten.

Die Inflation in den USA schraubt sich immer höher. Sie ist im Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wie erwartet auf ein neues Vierzigjahreshoch von 7,9% gestiegen. Das ist das höchste Tempo seit Januar 1982.

Gemäss dem US-Statistikbüro haben die Preise in fast allen Kategorien zugenommen. Den stärksten Schub spüren die Konsumenten bei den Preisen für Energie (+27%), insbesondere für Heizöl (+43,6%) und Benzin (+38%). Auch zum Vormonat zeigt sich hier eine signifikante Zunahme. Ebenso wie in den Preisen für Nahrungsmittel (+7,9%).

Die Teuerung wächst in den USA seit Monaten. Die Gründe liegen in einer erhöhten Nachfrage nach Gütern und in pandemiebedingten Lieferkettenengpässen sowie im weit verbreiteten Personalmangel. Dabei dürfte sich die Situation für die Verbraucher noch verschlimmern. Denn in den Februarzahlen schlagen sich die Auswirkungen des Ukrainekrieges noch überhaupt nicht nieder.

Benzinpreise auf Rekordhoch

Wegen des Angriffs auf das Nachbarland wurde Russland als wichtiger Rohstoffexporteur durch harte Sanktionen der USA und Europas und durch den Rückzug westlicher Unternehmen weitgehend vom internationalen Handel und Finanzsystem abgeschnitten. Zuletzt hat die US-Regierung auch noch russische Öl- und Gasimporte verboten.

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