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Märkte / Makro

US-Inflation zieht wegen höherer Benzinpreise an

Aufgrund der verteuerten Kraftstoffe sind die Verbraucherpreise im September über 2% gestiegen.

(Reuters) Der Inflationsdruck in den USA hat im September wegen höherer Benzinkosten zugenommen. Die Verbraucherpreise kletterten um 2,2% zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Im August lag die Teuerung noch bei 1,9%.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten sogar mit 2,3% gerechnet. Die höheren Benzinpreise sind für den Anstieg verantwortlich: Kraftstoffe verteuerten sich um mehr als 13% und damit so kräftig wie seit acht Jahren nicht mehr. Hauptgrund dafür ist der Hurrikan Harvey, der viele Raffinerien in Texas zur zeitweisen Schliessung zwang.

Der Euro wertete nach den Konjunkturdaten leicht auf. Der deutsche Aktienindex Dax (DAX 12991.28 0.01%) fiel dagegen unter die Marke von 13’000 Punkten.

Die US-Notenbank (Fed) strebt neben Vollbeschäftigung eine Inflation von 2% an. Die Währungshüter achten dabei besonders auf Preisveränderungen bei den persönlichen Ausgaben der Verbraucher, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden.

Seit mehr als fünf Jahren liegt dieser Wert nun schon unter der Zielmarke. Die Fed hat 2017 bislang zweimal die Zinsen angehoben und bis Jahresende einen weiteren Schritt signalisiert. Höhere Zinsen könnten die Teuerung aber weiter bremsen, da dies die Nachfrage nach Krediten für Konsum und Investitionen belasten könnte.