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US-Inflationserwartungen ziehen kräftig an

In den USA steigen die Inflationserwartungen so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Laut der Notenbank Fed soll das aber nur vorübergehend sein.

(Reuters) Die Inflationserwartungen in den USA sind auf den höchsten Stand seit zehn Jahren gestiegen. Am Montag erreichten sie gemessen an der Breakeven-Rate 2,73%. Diese wird gebildet durch einen Vergleich der Renditen von konventionellen US-Staatsanleihen und der inflationsindizierten Varianten («TIPS») gleicher Laufzeit. Die US-Notenbank Fed hat erklärt, eine höhere Inflation würde nur vorübergehend sein.

Leser-Kommentare

Oliver Schmid 11.05.2021 - 11:52
Wer glaubt überhaupt noch an diese Aussage “Inflation nur vorübergehend”. Die Notenbanken verlieren vollends ihre Glaubwürdigkeit, nur weil sie pokern, also spekulieren, dass die Inflation wieder (ohne Zinserhöhung) abnimmt. Bis heute mussten die Zinsen immer erhöht werden um die Inflation einzudämmen. Es gab auch noch NIE eine vorüberhehende Inflation. Im Gegenteil, wenn diese nicht von Anfang an eingedämmt wirde, startet… Weiterlesen »