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US-Inflationsrate zieht leicht an

Die Konsumentenpreise in den USA liegen im April 2% über dem Niveau des Vorjahresmonats. Experten haben mit einem etwas stärkeren Wachstum gerechnet.

(Reuters) Die US-Inflationsrate ist im April leicht gestiegen. Die Konsumentenpreise lagen um 2% über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Experten hatten mit 2,1% gerechnet, nach einer Teuerungsrate von 1,9% im März.

Die US-Notenbank, die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hat angesichts der globalen Konjunkturabkühlung und der für einen Aufschwung relativ gedämpften Inflation eine Leitzinspause eingelegt. Sie achtet besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Hier lag die Steigerungsrate zuletzt bei 1,6% und damit deutlich unter dem Ziel der Federal Reserve von 2%.

Voriges Jahr hatte das Fed den geldpolitischen Schlüsselsatz vier Mal angehoben – zuletzt im Dezember auf die Spanne von 2,25 bis 2,5%. Laut Notenbankchef Jerome Powell gibt es derzeit keine schlagkräftigen Argumente, am Leitzinsniveau etwas zu ändern.

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