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US-Institute bauen Führung im Investment Banking aus

Die ersten fünf Plätze der internationalen Investmentbanken belegen US-Institute.

(Reuters) In der Spitzenliga der internationalen Investmentbanken sind einer Studie zufolge die ersten fünf Plätze fest in US-Hand. Wie am Mittwoch vorgelegte Erhebungen der Marktforschungsfirma Coalition zeigen, verteidigte JP Morgan im vergangenen Jahr den Spitzenplatz. Das Geldhaus steigerte seine Einnahmen im Investmentbanking um 11% auf 25,2 Mrd. $. Der deutliche Anstieg ist bemerkenswert, da sich im Schnitt der zwölf erfassten Banken ein Rückgang von 3% ergab.

Hinter JP Morgan teilen sich Goldman Sachs (GS 231.39 -0.23%) (2015: Platz 2) und Citi (2015: Platz 3) Rang zwei. Es folgen: Bank of America (BAC 29.4 0.41%) Merrill Lynch (4, 2015: Platz 3), Morgan Stanley (MS 50.77 -0.76%) (5, 2015: Platz 5), Deutsche Bank (DBK 9.285 -2.07%) (6, 2015: Platz 5), Barclays (BARC 192.68 -1.15%) (7, 2015: Platz 8), Credit Suisse (CSGN 14.795 -2.18%) (8, 2015: Platz 7), HSBC (HSBA 717 -1.1%) (9, 2015: Platz 10), UBS (UBSG 14.84 -2.11%) (9, 2015: Platz 9).

US-Banken sicherten sich 2016 rund zwei Drittel der gesamten Investmentbanking-Einnahmen. Im Jahr 2011 noch kamen amerikanische und europäische Institute auf jeweils 50%. Dieses Jahr dürften die europäischen Geldhäuser ihren Marktanteil wieder ausbauen, sagten die Coalition-Experten voraus.

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