Märkte / Makro

US-Konsumenten verlieren das Vertrauen

Im Januar ist die Zuversicht der Amerikaner eingebrochen. Ein Grund sind die politischen Querelen in Washington. Für die Wirtschaft bedeutet das nichts Gutes.

Derzeit haben Ökonomen ein Problem. In den USA fehlen Daten. Beispielsweise der Einzelhandelsumsatz vom Dezember oder die Zahlen zum Wirtschaftswachstum des vierten Quartals. Die Veröffentlichung dieser Werte musste wegen des teilweisen Stillstands der US-Regierung (Shutdown) verschoben worden. Es ist darum unklar, wie sich die amerikanische Wirtschaft schlägt und ob die politischen Scherereien Spuren hinterlassen haben.

Besonders im Fokus steht der Privatkonsum. Denn sein Beitrag zum Bruttoinlandprodukt beträgt in den Vereinigten Staaten 70%. Ein Rückgang der Konsumneigung hätte für die Konjunktur deshalb schwerwiegende Konsequenzen. Bis anhin war er zwar eine Stütze. Ist der Rückgang des Konsumentenvertrauens ein Indikator, wird sich das aber ändern.

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