Märkte

Inflation in den USA steigt deutlich

Die Teuerung in den USA schnellt über das Ziel der Notenbank hinaus. Ob sie wie erwartet in einigen Monaten wieder sinkt, ist offen.

Falls die Inflation weiterhin zunimmt, wird die US-Notenbank nicht so schnell Gegensteuer geben – das hat Fed-Präsident Jerome Powell am Sonntag bestätigt. Allerdings hat dann am Montag sein Kollege James Bullard als erster Fed-Vertreter einen Ablaufplan für den Ausstieg aus dem Anleihenkaufprogramm skizziert, abhängig vom Impffortschritt.

Wie sich die Inflation weiterentwickelt und wie die Notenbanken reagieren, ist unklar. Wichtig ist es jedoch sowohl für Obligationäre, weil mit steigender Teuerung die Kurse von Anleihen fallen, als auch für Aktionäre, besonders mit Blick auf die Sektoren.

Ein Jahr nach der Krise steigt die Teuerung

Tatsächlich steigt die Inflation in den USA markant, und zwar von 1,7% im Februar auf 2,6% im März, wie das Statistikamt am Dienstag mitteilte. Dies ist die erste Inflationsrate für ein volles Jahr seit der Pandemiekrise, als die Nachfrage einbrach und Anbieter Lieferschwierigkeiten bekundeten, was die Preise herabdrückte. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare