Märkte / Makro

US-Regierung bringt sich in missliche Lage

Sinkende Einnahmen und steigende Ausgaben erhöhen das Haushaltsdefizit und die Verschuldung. Für die Märkte heisst das nichts Gutes.

Starökonom Nouriel Roubini hat eine klare Meinung zur Fiskalpolitik der Trump-Administration. «Das US-Konjunkturprogramm ist übertrieben, nicht gerechtfertigt und wird zu einer Überhitzung der Wirtschaft führen», sagt der Wirtschaftsprofessor der New York University am Rande einer Veranstaltung zur globalen Konjunktur im Big Apple. «Das Fed wird den Leitzins früher und schneller erhöhen müssen», erläutert er. Der Stimulus macht Roubini Sorgen. Mit dieser Meinung ist er nicht allein. Denn der Stimulus reisst ein riesiges Loch in den US-Haushalt.

Die vom Congressional Budget Office veranschlagten Kosten des Konjunkturstimulus betragen über zehn Jahre zwar nur 320 Mrd. $. Werden die zeitlich beschränkten Massnahmen aber verlängert, steigen die Ausgaben laut einer Berechnung des parteiunabhängigen Thinktanks Committee for a Responsible Federal Budget (CRFB)  inklusive Zinskosten auf 2,1 Bio. $.

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