Unternehmen / Ausland

US-Retailer erleben ein Revival

Branchengrössen wie Walmart und Target überzeugen mit breit abgestütztem Wachstum. Andere haben im schwierigen Umfeld mehr zu kämpfen.

Der US-Einzelhandel ist nicht tot. Trader Joe’s ist der Beweis. Wer in Manhattan zur falschen Zeit die Filiale der Lebensmittelkette an der 6th Avenue besucht, muss anstehen. Es kann vorkommen, dass die Schlange zum Bezahlen bereits beim Eingang beginnt – vorbei an den frischen Auberginen, den Cornflakes in allen Formen und Geschmacksrichtungen und dem gekühlten Käse- und Wurstsortiment. Immerhin informieren Angestellte mit einem Schild, wo das Schlangenstehen anfängt.

Zugegeben ist der Beweis nicht ganz stichfest. Denn Trader Joe’s gehört seit 1979 zum deutschen Discounter Aldi-Nord und drückt entsprechend rigoros die Kosten. Er verdeutlicht aber trotzdem, dass das richtige Sortiment zu attraktiven Preisen die Kunden auch in einem wettbewerbsintensiven Umfeld in Scharen in die Läden lockt. Dies bestätigt die Konkurrenz mit den Quartalsabschlüssen. Beispielsweise verbuchte Target laut CEO Brian Cornell die höchste Besuchszahl von Kunden in mehr als einem Jahrzehnt.

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