Märkte / Makro

Stimmung der US-Konsumenten verschlechtert sich

Amerikanische Bürger schätzen ihre Situation im Oktober pessimistischer ein als von Experten erwartet.

(Reuters) Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November stärker als erwartet eingetrübt. Das entsprechende Barometer fiel auf 96,1 Zähler von 101,4 Punkten im Oktober, wie das Institut Conference Board am Dienstag unter Berufung auf seine Umfrage mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten lediglich mit einem Rückgang auf 98,0 Zähler gerechnet. Die befragten Konsumenten schätzten ihre Lage schlechter und auch die Aussichten für die kommenden Monaten pessimistischer ein. Das Barometer tendiert weit unter seinem Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Zu Jahresbeginn notierte es bei knapp 132 Punkten.

Die US-Wirtschaft hat im November überraschend das schnellste Wachstumstempo seit mehr als fünf Jahren hingelegt, wie das Institut IHS Markit jüngst zu seiner Firmen-Umfrage mitteilte. Dies kontrastiert mit Daten, die darauf hindeuten, dass die konjunkturelle Dynamik nach der starken Erholung im Sommer im Herbst wieder nachlässt – so etwa bei den US-Einzelhändlern.