Märkte / Immobilien

US-Wohnbaugeschäft kühlt sich ab

Angesichts steigender Hypothekenkosten hat der Wohnbau in den USA im April eine Dämpfer erlitten.

(Reuters) Die Zahl der neu begonnenen Projekte fiel im April um 0,2% auf – hochgerechnet auf das gesamte Jahr – 1,724 Mio, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Im Vormonat waren es abwärts revidiert 1,728 Mio. Die Zahl der Baugenehmigungen fiel zugleich im April deutlich – und zwar um 3,2% auf annualisiert 1,819 Mio.

Die US-Notenbank hat im Kampf gegen die stark steigende Inflation jüngst den grössten Zinsschritt seit 22 Jahren unternommen. Mit dem aktuellen Zinsniveau von 0,75% bis 1,00% sind auch Hypotheken teurer geworden. Mit einem Durchschnittszins von 5,30% bei Verträgen zur Baufinanzierung mit 30-jähriger Laufzeit wurde zuletzt der höchste Wert seit Juli 2009 erreicht. Die kräftig gestiegenen Preise für Holz und Baumaterialien sorgen überdies für höhere Kosten.

Leser-Kommentare