Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier US-Wahlen 2016
Märkte / Anleihen

USA auch am Zinsmarkt auf Konfrontationskurs mit der Welt

Der Anstieg der US-Renditen wirft die Frage auf: Wie weit können sich amerikanische Anleihen von den Auslandmärkten abkoppeln?

Wenige Tage nach dem überraschenden Wahlausgang in den USA steht für die Märkte fest, welche Anlagestrategie sich am meisten lohnt: der Reflation Trade. Die Inflation wird anziehen, falls Donald Trump die Infrastruktur nur annähernd so stark ausbauen wird, wie er im Wahlkampf versprochen hat, und wenn er dazu die Staatskasse anzapft, d. h. Amerika sich stärker verschuldet.

Darauf stellen sich zumindest die Anleihenmärkte ein. Die Verzinsung zehnjähriger US-Staatsanleihen (Treasuries) schoss von 1,8% vor den Wahlen bis auf 2,15% am Freitag. Die erste Reaktion auf den Wahlschock, als am Mittwoch die Anleihenrenditen sanken, weil viele Anleger zunächst in sichere Häfen stürzten, hat ins Gegenteil gedreht.

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