Unternehmen / Ausland

Sandoz spielt prominente Rolle in US-Klage

44 Bundesstaaten werfen fast der ganzen Generikabranche Preisabsprachen vor. Sie illustrieren die Vorwürfe auch mit Beispielen der Novartis-Tochter.

Staatsanwälte haben in fünfjähriger Arbeit versucht, systematische Marktmanipulation bei Nachahmermedikamenten in den USA nachzuweisen. In der am Freitag beim Bundesgericht des Distrikts Connecticut eingereichten Anklage ist von den «ungeheuerlichsten und schädlichsten Preisabsprachen in der Geschichte der USA» die Rede.

Im Zentrum steht die grösste Generikaherstellerin, die israelische Teva. Aber auch Sandoz hat laut den Klägern eine wichtige Rolle gespielt. Insgesamt sind zwanzig Unternehmen und fünfzehn Einzelpersonen betroffen.

Auch die Novartis-Sparte  gehört zu den Grössten im Geschäft. Sie hat 2018 in den USA knapp 2,8 Mrd. $ und weltweit 9,9 Mrd. $ umgesetzt. Der Name Sandoz kommt auf den fast 200 Seiten der öffentlichen Version der Klage 144 Mal vor.

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