Unternehmen / Ausland

USA: keine unbegrenzten Möglichkeiten für Schweizer Banken

Die US-Behörden verweigern helvetischen Vermögensverwaltern den vollen Marktzugang. Dennoch sind einige recht erfolgreich dort unterwegs.

Es ist der grösste Private-Banking-Markt der Welt. Nirgendwo gibt es mehr reiche Menschen als in den USA (vgl. Grafik 1). Doch Schweizer Vermögensverwalter müssen draussen bleiben – zumindest zum Teil. Der zuständige US-Regulator, die Börsenaufsicht SEC, vergibt seit 2018 keine Lizenz mehr an Vermögensverwalter, die aus der Schweiz heraus US-Kunden betreuen wollen (offshore).

Will man normalerweise eine Lizenz als Registered Investment Adviser (RIA), muss man sich ab dann von der SEC prüfen lassen. Hier gelten der Schweizer Datenschutz, das Bankkundengeheimnis oder das Verbot der Handlungen für fremde Staaten schon lange als potenzielle Hürde. Sie würden es Banken verbieten, gewisse Daten herauszugeben und die SEC in der Schweiz Prüfmassnahmen durchführen zu lassen.

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