Märkte / Makro

USA stehen vor Schicksalsmonat

Der US-amerikanischen Wirtschaft droht Ende Jahr der Sturz über die Fiskalklippe. Das Wahlergebnis dürfte die Fronten in Washington jedoch eher aufweichen.

Amerika hat die eine Frage überraschend klar beantwortet: Barack Obama soll auch die kommenden vier Jahre die Geschicke des Landes leiten. Andere Fragen sind noch offen: Was heisst der Wahlausgang für die Börsen? Wie wird der Dollar reagieren? Und vor allem wird die US-Wirtschaft Ende Jahr über die fiskalische Klippe stürzen?

Der wiedergewählte Präsident hat zwar Grund, aber keine Zeit zum Feiern. Sein Land hält direkt auf eine Rezession zu, wenn die Politik nicht rasch handelt. Keine zwei Monate bleiben den Parlamentariern, bevor Steuerrabatte auslaufen und Staatsausgaben gekürzt werden. Diese ­sogenannte Fiskalklippe könnte die US-Wirtschaft im kommenden Jahr um 0,5% schrumpfen und die Arbeitslosigkeit auf 9,1% steigen lassen. So prognostizierte es die Budgetbehörde CBO am Donnerstag. Kaum ein anderes Thema bewegt Amerika und seine Finanzmärkte derzeit stärker.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?