Unternehmen / Industrie

V-Zug sieht sich nur leicht von der Krise betroffen

Der Haushaltgerätesparte V-Zug der Metall-Zug-Gruppe setzt auch in der Coronakrise ihren Transformationsprozess fort. Am Donnerstag geht sie an die Börse.

(AWP) Der Haushaltsgerätespezialist V-Zug (VZUG 80.25 1.33%) ist von der Coronakrise bisher nur relativ leicht betroffen. Vor allem die Produktivität in der Fertigung sei beeinträchtigt worden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die mittel- bis langfristigen Auswirkungen der Pandemie seien allerdings nicht abzuschätzen.

Gleichzeitig sei der Transformationsprozess der vergangenen Jahre fortgesetzt worden. Dazu zählten nicht zuletzt die Digitalisierung und Modernisierung sowie Investitionen in Plattform-Technologien sowie in die Internationalisierung, heisst es. Dieser Prozess sei zu grossen teilen weiter im Gange oder bereits umgesetzt.

Am morgigen Donnerstag soll die zur Holdinggesellschaft Metall Zug (METN 1370 -1.44%) gehörende Gruppe abgespalten und als eigenständiges Unternehmen an die Schweizer Börse SIX gebracht werden. Die Metall Zug wird laut Mitteilung weiterhin 30% an der V-Zug halten und damit ein strategischer Ankeraktionär bleiben.