Unternehmen / Konsum

Valora muss sich an eine neue Realität anpassen

Analyse | Der Detailhändler zeigt sich robust, steht aber wohl vor einer Kapitalerhöhung.

Weniger Pendler bedeuten für Valora weniger Umsatz. Deshalb steht der Detailhändler vor dem zweiten grossen Test in diesem Jahr. In den beiden Hauptmärkten Schweiz und Deutschland haben die behördlichen Einschränkungen zur Bewältigung der Coronapandemie zuletzt wieder zugenommen. Viele Leute arbeiten erneut zu Hause und verpflegen sich nicht unterwegs in einem Avec-Shop oder an einem Brezelstand.

Trotzdem steuert der Kiosk- und Brezelkonzern auf ein positives operatives Jahresergebnis zu. Zwischen Juli und September verlangsamte sich der Umsatzrückgang auf –13,1% im Vergleich zum Vorjahr (vgl. Tabelle). Im September (–10,9%) war das Minus noch halb so gross wie im Juni (–19,7%). CEO Michael Mueller sagte am Montagmorgen an einer Telefonkonferenz für Medien und Analysten, er rechne auch für 2021 mit einem um 10 bis 15% niedrigeren Umsatz im Vergleich zum Niveau von 2019. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?