Märkte / Aktien

Value-Anleger hoffen auf eine Trendwende

Noch immer hinken Substanzaktien dem Gesamtmarkt hinterher. Der Bewertungsabschlag hat nun aber eine Grösse erreicht, die eine Umkehr plausibel macht.

Wer als Value-Investor eine masochistische Ader besitzt, befindet sich gegenwärtig klar im Vorteil: Mehrfach schon wurde eine Renaissance der Substanzaktien ausgerufen. Jedes Mal wurde die Hoffnung auf eine Trendwende aber enttäuscht – so auch in den vergangenen Monaten, als sich die kurzzeitige Überperformance als Strohfeuer entpuppte. Inzwischen ist der ­Bewertungsabschlag von Value-Aktien gegenüber dem Gesamtmarkt sowie anderen Anlagestilen allerdings so gross ­geworden, dass eine nachhaltige Trendumkehr immer plausibler wird.

Doch was hat die Entwicklung der Subs­tanzwerte überhaupt belastet? Ein wichtiger Faktor dürfte im wirtschaftlichen Umfeld zu finden sein: Während ­Value-Titel im Aufschwung den Gesamtmarkt zumeist übertreffen, fallen sie hingegen in der Endphase des Konjunkturzyklus oft zurück. Kein Wunder haben die Substanzaktien besonders negativ auf die allgemeine Eintrübung der globalen Wirtschaftsaussichten reagiert.

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