Unternehmen / Energie

Varo Energy sagt Börsengang ab

Der Mineralölkonzern lässt sich wegen der aktuellen Marktturbulenzen nicht an der Amsterdamer Börse kotieren.

(Reuters) Der Mineralölkonzern Varo Energy hat seinen geplanten Börsengang in Amsterdam abgeblasen. Wegen der Marktturbulenzen habe man die Reissleine gezogen, teilte Varo Energy am Dienstag mit.

Das Unternehmen, das je zu einem Drittel dem Ölhändler Vitol, dem amerikanischen Finanzinvestor Carlyle und dem niederländischem Investor Reggenborgh Invest gehört, hatte Bankenkreisen zufolge auf eine Bewertung von 2 Mrd. € gehofft.

Varo Energy wurde erst 2012 gegründet, um Teile des zusammengebrochenen Schweizer Raffineriekonzerns Petroplus (PPHN 0.03 -40%) zu übernehmen. Seitdem ist das Unternehmen rasant gewachsen.

Der Konzern kontrolliert zwei Raffinerien in Deutschland und der Schweiz mit einer Verarbeitungskapazität von 165’000 Barrel Rohöl pro Tag. Seit 2014 ist Varo mit 45% an der Bayernoil-Raffinerie beteiligt und damit grösster Anteilseigner.

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