Unternehmen / Finanz

Vaudoise-CEO: «Bei Ausschüttung noch zulegen»

Jean-Daniel Laffely, CEO von Vaudoise Assurances, erklärt die Dividendenpolitik des Versicherers und lobt die Dicke des Kapitalpolsters.

Vieles ist bei den Vaudoise Versicherungen anders als bei den anderen kotierten Branchenunternehmen. Die Westschweizer Gesellschaft steht im Mehrheitsbesitz der gleichnamigen Genossenschaft und folgt deshalb genossenschaftlichen Traditionen, etwa auch bezüglich der Gewinnverwendung. Und die Tätigkeiten sind gänzlich auf die Schweiz konzentriert, wo das Versicherungsgeschäft im internationalen Vergleich besonders margenkräftig ist. Dennoch ist Vaudoise ein Leichtgewicht der Branche.

Herr Laffely, wie kann Vaudoise als kleinerer Anbieter im Wettbewerb mit den ganz grossen Versicherern gut dastehen?
Für Schaden- und Personenversicherungen sind wir in der Schweiz die Nummer sieben, in der Romandie gar unter den drei führenden Versicherern. Wir mögen klein sein, doch unsere Produkte stehen gut im Markt. Und bei Konsumentenbefragungen bekamen wir letzthin schweizweit die beste Benotung für Zufriedenheit. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?