Unternehmen / Finanz

Vekselberg bläst zum Angriff auf CS und Co.

Der russische Milliardär will Schweizer Banken vor Gericht zur Freigabe seines Vermögens zwingen. Diese blocken, bewegen sich aber auf dünnem Eis.

Ruedi Keller und Eflamm Mordrelle

Victor Vekselberg will sich mit den Banken anlegen. Der mit US-Sanktionen belegte russische Oligarch und seine Beteiligungsgesellschaft Renova bereiten derzeit Klagen gegen verschiedene Schweizer Banken vor. Im Visier stehen die Grossbanken Credit Suisse und UBS, aber auch kleinere Schweizer Institute wie die Privatbank Julius Bär, heisst es aus dem Umfeld des Industriellen.

Schweizer Banken hatten im Nachgang der von der US-Regierung Anfang April verhängten Sanktionen gegen Russland Bankkonten, die mit Vekselberg in Verbindung stehen, gesperrt und die Abwicklung von Transaktionen verunmöglicht. Betroffen sollen private Konten des Milliardärs sein, aber auch die seiner Managementgesellschaft Renova und angehängter Beteiligungsgesellschaften wie Liwet oder Tiwel. Über sie hält er bedeutende Aktienanteile an OC Oerlikon, Schmolz + Bickenbach und Sulzer.

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