Unternehmen / Finanz

Venezuela-Untersuchung bei Julius Bär

Ein Ex-Kadermann der Privatbank gesteht vor der US-Justiz Geldwäscherei im Zusammenhang mit dem staatlichen venezolanischen Ölkonzern PDVSA.

Julius Bär nimmt ihr Geschäft unter die Lupe. Der Chef der Privatbank, Bernhard Hodler, sagte an der FuW-Konferenz von Donnerstag, das Treiben von Ex-Kadermann Matthias Krull werde intern untersucht. Krull hatte sich Stunden zuvor vor der US-Justiz schuldig erklärt, geholfen zu haben, illegal abgezweigte Gelder aus dem staatlichen venezolanischen Ölkonzern PDVSA zu waschen.

Laut Mitteilung des US-Justizdepartements (DoJ) räumte der Deutsche mit Wohnsitz in Panama ein, dass die Verschwörung im Dezember 2014 begann. Weitere Angeklagte planten damals, rund 600 Mio. $ aus dem Konzern zu ziehen, bis Mai 2015 hatte sich die veruntreute Summe auf 1,2 Mrd. $ verdoppelt. Krull, bei Bär damals im Rang eines Managing Director und Vice Chairman, schloss sich der Verschwörung 2016 an.

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