Unternehmen / Konsum

Veränderte Nachfrage trifft Nestlé & Co.

Der Absatz von Nahrungsmitteln für den heimischen Konsum ist deutlich gestiegen. Der neue Produktmix belastet aber Wachstum und Marge.

Brot und Käse zum Zmorge, Spaghetti mit frischem Reibkäse zum Zmittag und abends ein Joghurt vor dem Fernseher: Der Lockdown der vergangenen Wochen hat unser Essverhalten verändert. Wir verbringen zur Eindämmung des Virus viel Zeit zu Hause – und essen vermehrt auch dort statt auswärts.  

Tatsächlich sind Produkte für den heimischen Konsum laut Emmi derzeit besonders gefragt. Mit Milch, Rahm, Butter und Käse machte das Unternehmen vergangenes Jahr gut 60% des Umsatzes. Je länger die Isolation anhält, desto stärker wirkt sich das auf das Wachstum 2020 aus. Gleichzeitig leidet wohl die Marge. Die Luzerner weisen den Gewinn der Segmente nicht aus. Aber die Preise für Molkereiprodukte und Käse richten sich nach dem Rohstoffpreis, also der Milch. Profitabler sind dagegen Nischenprodukte wie Ziegen- und Schafmilch sowie der Kassenschlager Emmi Caffé Latte. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.